„Ich habe oft an meiner Entscheidung, ein Kind zu bekommen, gezweifelt.“

Zweifel

 

Könnt ihr das nachvollziehen? Erging oder ergeht es euch auch so? Dann lest weiter bei „Interview mit einer Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Mutter einer Tochter.“

Wie organisiert ihr euren Alltag als Ärztin und Mutter? Viele Ärztinnen und werdende Mütter fragen sich das. Helft ihnen und erzählt, wie ihr alles managt oder gemanagt habt.

Beantwortet einfach die Interviewfragen und schickt sie mir als Kommentar oder als Email auf unfallchirurginundmutter [@] googlemail.com zurück. Vielen herzlichen Dank an Euch schon jetzt!

 

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Zitat des Tages

Zitat des Tages kommt heute von meinem Oberarzt. Die Bewerbungsunterlagen für die freie Stelle als Assistenzarzt/-ärztin liegen vor uns. 1. Mappe:  Eine Frau, Dr. med., vier Kinder, 38 Jahre alt, Assistenzärztin im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie, viele Fortbildungen, 1 Jahr fehlt ihr noch zum Facharzt.

Er schüttelt den Kopf: „Man kann nicht alles haben. Unfallchirurgin und Mutter. Das geht eben nicht. Da muss man sich entscheiden.“

Ich sitze mit meinem ziemlich dicken Bäuchlein daneben.

Er selbst ist leitender Oberarzt und hat 3 Kinder.

 

 

Ärztin und Mutter – so funktioniert’s

Ihr seid schwanger und arbeitet als Ärztin? Und überlegt euch, wie es wohl machbar ist – Leben, Arbeiten, Kind, Haushalt, Mutterschutz und Elternzeit? Vom Vollzeitjob zur Vollzeitmutter? Oder nach 8 Wochen zurück in den OP? Ihr fragt euch, wie ihr die ganze Verantwortung tragen könnt oder ob es auch ohne euch geht? Welchen Anteil könnt ihr übernehmen, welcher euer Partner? Wie reagiert euer Chef und die Kollegen? Es gibt jede Menge Arbeit, keine Ärzte, viel zu viele Patienten und ihr geht erst mal ein ganzes Jahr raus aus dem Job? Und das vielleicht auch noch in der Weiterbildung?

Hier findet ihr Interviews von Müttern und Ärztinnen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen (Allgemeinmedizin, Chirurgie, Unfallchirurgie, Neurologie, Gefäßchirurgie, Anästhesie). Sie erzählen von ihrer Zeit als schwangere Ärztin, im Mutterschutz, in der Babypause und wieder zurück im Job.

Werdet Teil des Blogs und erzählt von euren Erfahrungen. Was habt ihr euch einfacher oder schwerer vorgestellt? Würdet ihr euch wieder so entscheiden?

Schickt mir die beantworteten Interviews einfach als Email (unfallchirurginundmutter@googlemail.com) zu oder als Kommentar zurück. VIELEN DANK!

Ist man als Mutter unentbehrlich?

Hallo ihr, heute hat mich mal wieder eine Nachricht von meiner Freundin Lotte erreicht.

Sie schreibt von ihrem Gefühl, für alles und jeden verantwortlich zu sein. Alles organisieren und abarbeiten zu müssen. Dadurch entsteht oft das Gefühl, unentbehrlich zu sein. Kennt ihr das Gefühl auch?

Liebe Lotte, danke für deine Nachricht. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, an dem du dich zurücklehnen kannst und jemand anderes die Arbeit übernimmt.

Dein Lieschen 

Gastbeitrag von meiner Freundin Lotte

Liebe Leser,

endlich ist es soweit. Ich konnte meine gute Freundin Lotte, Ärztin und Mutter, dazu gewinnen, einen Gastbeitrag zu schreiben. Sie wohnt mittlerweile ein ganzes Stück weit entfernt von mir, auf dem Land. Sie erzählt mir von ihrem Alltag und wie es ist, das Leben als Ärztin und Mutter zu koordinieren.

Heute schreibt sie von einem Tag, an dem es keine flexible und ausreichende Kinderbetreuung gibt. Allerdings betrifft das Problem nicht nur Lotte selbst, sondern auch die Anderen. Lest weiter bei „Mütter sind gute Ärztinnen, wenn sie denn dürfen…“.

Vielen Dank Lotte.

Liebe Ärztinnen und Mütter,

jeder von uns hat in seiner/seinen Schwangerschaft/en und der gleichzeitigen Berufstätigkeit, Erfahrungen gemacht, positiv wie negativ. Mit Kollegen, Patienten und Angehörigen, der Verwaltung oder Freunden und Familie. In unserem Beruf, gerade in den operativen Fächern, hat jeder einen guten Tipp oder Ratschlag, wie wir unsere Berufstätigkeit mit der werdenden Mutterschaft vereinbaren können. Oder eben auch nicht.

Sendet mir doch eure Erfahrungen zu, die euch geprägt haben oder euch in Erinnerung geblieben sind: unfallchirurginundmutter[@]googlemail.com oder einfach als Kommentar.

Aus den unterschiedlichen Erfahrungen bastle ich gerne einen neuen Blogpost, eure Anonymität bleibt auf jeden Fall gewahrt.

Beteiligt euch… für mehr Offenheit und konstruktive Diskussionen, Akzeptanz und Respekt!

Euer Lieschen Müller