„Die Klinik ist das beste Verhütungsmittel“

Kind und kittel

2017 im Januar, habe ich meine Blog gestartet.

Die ganzen Fragen und die fehlenden Antworten. Das Kind, die Klinik, die Elternzeit, die unerwarteten Hürden, die unglaublichen Steine, die ungeahnten Chancen und Höhepunkte. All das, fand endlich einen Platz.

Es gibt so unglaublich Vieles, das mich als Unfallchirurgin und Mutter beschäftigt. So wenige Ärztinnen, die ich als Beispiele oder Rollenbilder kenne. So wenige, die sich hinstellen, offen reden, fordern, Mut haben, andere Wege zu gehen. Ärztinnen, die sich trauen, über ihre Leben als Mütter zu sprechen.

Und dann las ich IHREN Blog : KindundKittel – alias Karin Schneider (ein Pseudonym).  Eine Frau, die mir aus dem Herzen sprach. Sie veröffentlichte Beiträge aus der Medizin, aus ihrem Alltag, von ihren Kindern, über die Mutterschaft. Sogar ein  Kinderbuch zum kostenlosen Download fand sich dort. (Ich hoffe, sehr, dass sie mittlerweile einen geeigneten Verlag dafür gefunden hat!) Ein wahres Juwel im Netz, das mich sofort begeisterte. Der Blog ist aktuell leider in Wartungsarbeiten, aber hoffentlich bald wieder online, einige ihre Geschichten gibt es aber immer noch auf DocCheck.com zu lesen. Sie inspirierte mich, diesen Blog aufzubauen.

Sie gab mir Mut und Unterstützung, aus meinen Gedanken diesen Blog zu formen. Herzlichen Dank dafür.  „„Die Klinik ist das beste Verhütungsmittel““ weiterlesen

Die Oberärztin „@saftmoppel“ im Interview

Kreidetafel machen

Die Rückmeldungen auf meine Interviews für Ärztinnen und Mütter sind gigantisch.

Ich bin froh, glücklich und unglaublich dankbar, dass innerhalb der letzten 2 Monate 10 neue Interviews hinzu gekommen sind. Insgesamt haben schon 31 Frauen, Ärztinnen und Mütter ihre Erfahrungen geteilt! Fantastisch!

In einem meiner letzten Beiträge auf DocCheck.com geht es um die Klinik und den „Klub der alten Herren“. Eine Studie aus den USA zeigt die Konsequenzen der Diskriminierung von Müttern in der Medizin. Die Ergebnisse sind erschütternd, niederschmetternd und wahrscheinlich nicht anders zu erwarten gewesen. Aber lest selbst nach!

Wie können wir das ändern?

Ich gebe euch Beispiele, Rolemodels, die authentisch, ehrlich und offen über ihre Erfahrungen als Ärztinnen und Mütter in der Medizin sprechen. Vielleicht gibt es euch Mut und Vertrauen, diesen Dschungel zu durchqueren.

Einer dieser hervorragenden Frauen, die Mut machen, ist heute meine Interviewpartnerin:

Kennt ihr schon die @saftmoppel ? „Die Oberärztin „@saftmoppel“ im Interview“ weiterlesen

Die „Schwesterfraudoktor“ im Interview

schwesterfraudoktor

Kennt ihr schon die „Schwesterfraudoktor“

Eine Allgemeinmedizinerin und Mutter zweier Kinder. Eine Frau mit dem Herz am richtigen Fleck und dem Mut zu ganz eigenen Wegen.

Außerdem hat sie eine ganz hervorragend ehrliche Art und Weise, die Wahrheiten in unserem Alltag als Ärztinnen, Menschen oder Mütter, darzustellen. Persönlich scheint sie einen unglaublich fleißigen grünen Daumen zu haben und die Touren mit ihrem Bike zu lieben.

Ich freue mich sehr, dass du uns in deinem Interview von deiner Reise als Ärztin und Mutter erzählst, liebe „Schwesterfraudoktor“. DANKE!

Weitere Interviews von Ärztinnen und Müttern könnt ihr in der Rubrik Interviews mit Ärztinnen und Müttern finden. Ihr könnt in der entsprechenden Rubrik auf die Untergruppen klicken – die Interviews sind nach Fachrichtungen sortiert.

Helft anderen werdenden Müttern und Ärztinnen, zeigt ihnen Beispiele und Wege, wie eine Vereinbarkeit dieser beiden Rollen möglich ist und arbeitet bei meinem Blog mit!

Beantwortet die Interviewfragen und schickt sie mir auf unfallchirurginundmutter [@] googlemail.com zurück. Ich freue mich, von euch zu hören. Vielen Dank!

Eure

Unterschrift Lieschen Müller

Die „Notaufnahmeschwester“ packt aus

Notaufnahmeschwester

Ende März habe ich einen Artikel veröffentlicht: „Ich wünsche mir mehr Mittelfinger“. Es geht um die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssystem und warum ich mich darüber wundere, dass nicht mehr Menschen, diesem Gesundheitssystem den „Mittelfinger“ zeigen.

Am 31.03.18 schreibt die „notaufnahmeschwester“ einen Text auf ihrem Blog „And now her watch is ended“.

DIE „Notaufnahmeschwester“, bekannt aus ihrem gleichnamigen Blog „notaufnahmeschwester.com“, gibt ihren Job in der Notaufnahme auf!

Die Bloggerin, die im Januar dieses Jahres für ihren Blogtext „Ihr Lappen!“, den goldenen Blogger Award verliehen bekam, verlässt ihren Heimathafen „die Notaufnahme“ nach 21 Jahren.

Ist das ihr persönlicher Mittelfinger? „Die „Notaufnahmeschwester“ packt aus“ weiterlesen

Jungen kochen, Mädels sägen, reicht nicht

Rollenverständnis

„Solange Väter Elternzeit ablehnen oder auf die zwei Anstandsmonate begrenzen, und auch sonst die Mutter dafür zuständig ist, ihre Termine zu verschieben, wenn etwas anders kommt als erwartet  – so lange sind Ärztin und Mutter sein, nicht zu vereinbaren.“

Eine Ärztin und Mutter von sechs Kindern berichtet auf meinem Blog, wie es ist, durch den Dschungel der Vereinbarkeit zu finden.

Ihre ausdrückliche Forderung: Wir müssen die Mädels im Kopf stark machen! Eine Vereinbarkeit ist nicht möglich, solange wir unsere Töchter, bewusst oder unbewusst, in ein altes Rollenschema hinein erziehen!

Hier geht es zum vollständigen Interview – vielen Dank dafür!

„Viele können nicht glauben, dass ich Mutter von sechs Kindern bin und noch arbeite.“

In einem weiteren Interview erzählt eine Anästhesistin und Mutter von 6 Kindern, wie es ist, ihren Alltag zu leben: einfühlsam, voll Freude, aber ohne die „After Work Party“. Vielen Dank!

Ich verneige mich vor euch. Für mich ist diese Aufgabe noch schwer vorstellbar, aber ich finde eure Antworten wunderbar ehrlich und inspirierend!

Wer mitmachen möchte  – HIER gibt es die Interviewfragen. Ausgefüllt einfach per Mail an unfallchirurginundmutter[@]googlemail.com oder als Kommentar zurück. Danke!

 

Bildquelle: flickr.com, by Frank Mago

 

 

 

Der härteste Job der Welt

harter job

„Meiner Einschätzung nach, ist Hausarbeit und Kinderbetreuung der härteste Job der Welt.“

„Aber als Teilzeitmutti wollte mich keine Klinik anstellen.“

„Meine Chefin bat mich, „kindkrank“, andersweitig zu organisieren.“

Das sind einige der neuesten Antworten zu meinen, nun schon bekannten, Interviewfragen für Ärztinnen und Mütter.

Die antwortende Neurologin ist Mutter zweier Kinder und berichtet vom Gerenne und Gezerre zwischen Familienleben und Arbeitswelt, auch auf emotionaler Ebene. Immer mit der Frage im Hinterkopf, wen man jetzt als erstes vernachlässigt – Patienten, Kinder oder Ehemann.

Vielen Dank für das ehrliche Interview.

Hier könnt ihr weiterlesen.

Wer anderen ehrlich erzählen möchte, wie die Vereinbarkeit zwischen Klinik und Kind gelingen kann – einfach mitmachen und die Interviewfragen auf unfallchirurginundmutter[@]googlemail.com zurückmailen!

 

Bildquelle: flickr.com, by Helge Thomas