Liebe Liebe,

du bist eine wunderliche Sache, eine unvorhersehbare Emotion, ein fast nicht zu beschreibendes Gefühl. Du triffst mich völlig unvorbereitet, ohne dass ich nach dir gesucht habe. Du bist so zart und zerbrechlich, weich und geduldig. Doch unerwartet groß und stark, wie eine Welle, die über mir zusammen bricht. Wundervoll tröstend, warm und anschmiegsam. Gibst Kraft, Hoffnung und Vertrauen. Selbstbewusstsein, Freiheit und Mut. Verlangen und Sehnsucht. Du fängst mich auf, weil ich mich fallen lassen darf. Fühlst dich an wie der Frühling im Winter. Du zerstörst den vermeintlich harten Panzer, die große Gleichgültigkeit, die hart erarbeitete Mauer. Eine nicht aufzuhaltende Flut. Und verursachst Angst und Verwirrung, Ratlosigkeit und Erschrecken. Du nimmst meinen Platz, gibst Unsicherheit, Hilflosigkeit und Verzweiflung. Du forderst Verantwortung, Umdenken und Loslassen. Respekt und Akzeptanz. Du kommst erst leise und dann mit einem großen Knall.

Liebe Liebe, ich liebe dich, aber manchmal hasse ich dich.

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