Oberärztinnen berichten

Eine Oberärztin in der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Mutter von zwei Kindern, berichtet in ihrem Interview über die Hürden, die Chirurgie und ihre Rolle als Mutter zu vereinbaren. Gleichzeitig macht sie der künftigen Generation Ärztinnen und Ärzten Mut. „Menschlichkeit und Persönliches zu zulassen macht authentisch.“ Sie rät dazu, zu wissen was man will und sich bewusst zu sein, was man kann.

„Ohne definierte Aufteilung und Regelung geht es nicht. Je nach Arbeitsplatzgestaltung lässt sich aber einiges planen.“

Eine Oberärztin in der Gefäßchirurgie und Mutter einer Tochter, rät in ihrem Interview:

„Macht die Familienplanung unabhängig vom Weiterbildungsstand. Wichtig ist, danach eine Struktur zu haben, die einem erlaubt, mit Kind beruflich seine Ziele zu erreichen.“

Sie hält nichts davon, über unfaire Bedingungen zu jammern und die fehlende Gleichberechtigung ständig zu thematisieren. Sie möchte anderen Ärztinnen zeigen, dass es wichtig ist, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen.

„Wir müssen die Chancen nutzen, die wir haben, und dafür sorgen, dass es bald genug Frauen in Führungspositionen gibt, die dann die kommenden Ärztinnen fördern können und die Chancen begleichen können.“

Ich freue mich sehr darüber, dass ihr meine Interviewfragen beantwortet habt.

Seid ihr auch Vorbilder für andere Frauen in der Medizin und könnt anderen Ärztinnen Tips geben? Dann beantwortet die Interviewfragen und schickt sie mir auf unfallchirurginundmutter[@]googlemail.com zurück. Ich freue mich sehr darüber!

Eure

Unterschrift Lieschen Müller

Bildquelle: flickr.com, by Mario Storch

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