Es war einmal … nichts?

Märchen

Diese Woche erhielt ich eine Nachricht von einer geschätzten Leserin meines Blogs. Sie schrieb mir von einem Märchen. Das ich nun freundlicherweise weiter erzählen darf. Verehrte Kollegin – vielen Dank! Wer weiß, vielleicht ist das Märchen sogar wahr.

„Es war einmal ein Rumpelstilzchen. Der wartete seit Stunden in der Notaufnahme. Er hatte eine lange Reise hinter sich.
Schon am Morgen war er in seiner behaglichen Wohnung überrascht worden.
Von einer Truppe der Feuerwehr, der Polizei und dem Rettungsdienst.
Die ihn, trotz heftigen Schimpftiraden, aus seiner Wohnung in die Notaufnahme brachten.
Das Rumpelstilzchen lag nämlich auf dem Boden, antwortete nicht adäquat und hatte eine Druckstelle am Hinterkopf.
Er hatte seine Wohnungstüre von innen abgeschlossen und vergessen, dass er eigentlich einen Termin mit seiner Tochter hatte.
Die sich natürlich sorgte.
Leider hörte das Rumpelstilzchen sehr schlecht und hatte an diesem Morgen auch vergessen, seine Hörgeräte einzusetzen.
So konnte er weder die Klingel an der Haustüre hören, noch die schnellen, leisen Fragen der Einsatzkräfte verstehen.
Er konnte sich nur mit Händen und Füßen wehren, aus seinem hutzeligen Zuhause verschleppt zu werden.
Dabei hatte er nur auf dem Boden gelegen, wie jeden Morgen, um seine Gymnastikübungen zu machen.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er auch noch heute!“
Wenn ihr auch solche Märchen kennt, die ihr erzählen möchtet, sendet sie mir doch gerne zu. Einfach an unfallchirurginundmutter[@]googlemail.com. Ich freue mich über eure Geschichten.
Dieser Artikel erschien zuerst auf doccheck.com
Bildquelle: flickr.com, by Olli Henze

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