Ain’t your mama

Füße

Lotte ruft mich an. Sie war gerade mit ihrem Mann und den 2 Kindern im Urlaub. Zusammen mit einer befreundeten Familie waren sie in einem Ferienhaus mit Pool. Das hört sich entspannt an. Sommer, Sonne, Grillen und keinen interessiert die Uhrzeit. Leider hatte die Freundin der Familie, ebenfalls Mutter zweier Kinder, keinen Urlaub. Ständig auf Achse, Essen vorbereiten, kochen, Kinder umziehen, Kinder eincremen, Kinder wickeln, mit den Kindern spielen, die dreckigen Hosen der Kinder waschen, wieder eincremen und schließlich die Kinder ins Bett bringen. Mama-Aufgabe. War anscheinend noch nicht genug Arbeit. Dem Mann das Bier bringen, das Fleisch für den Grill richten, einkaufen gehen, den Mann eincremen, Badehose des Ehemanns waschen, ihm seinen gerichteten Teller bringen, das Eis als Nachtisch dazu und wieder das Bier. Ehefrauen-Aufgabe. Der Herr muss sich schließlich von der harten Arbeitswoche erholen.

Lotte hat sich bemüht, ihre Meinung nicht zu äußern. Hat sie natürlich, ich juble, nicht geschafft. Endergebnis: Lotte hatte einen seufzenden, Augen rollenden, verschwitzten Gegner der Gleichstellung erschaffen, aber ihre Freundin ein paar Stunden „frei“.

Bitte mehr davon: „Schenk dir dein Glas doch selbst ein.“ „Bügle deine Hemden alleine.“ „Bitte bringe die Kinder in den Kindergarten.“ und „Könntest du nachher einkaufen gehen?“

Oder: say it like Jennifer Lopez „Ain’t your Mama“. #Gleichstellung

Mehr von Lotte findet ihr hier:

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Striptease

Mütter sind gute Ärztinnen – wenn sie denn dürfen!

 

Bildquelle: flickr.com, by jimynu

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