Diskussionen sind wichtig

Erinnert ihr euch noch an meinen ersten Post? Auch auf meiner Zweigstelle bei Doccheck wurde der Post nun veröffentlicht: „Ich bin Lieschen Müller“. Und die Kollegen diskutieren. Über Arbeitsbedingungen, das Gesundheitssystem, Schuld, Verantwortung, Ursachen und Lösungen. Das ist gut. Und wichtig. Die Leser sind sich nicht einig. Sonst wäre das Problem ja schließlich schon gelöst. Ich liebe Diskussionen. Solange sie konstruktiv sind. Nicht immer muss es politisch korrekt zu gehen. Emotionen haben bei mir einen großen Stellenwert. Das Bauchgefühl ist mir wichtig. Was wäre schon eine Diskussion ohne die emotionale Beteiligung. Online diskutieren artet jedoch manchmal aus. Man kennt sein Gegenüber nicht. Anstandsregeln gelten anscheinend nicht für alle. Die Leute fühlen sich frei und beleidigen. Werden persönlich. Ich nehme es nicht persönlich. Hauptsache man diskutiert irgendwann über das Thema, rüttelt auf. Aber deshalb diskutiere ich am liebsten am Tisch. Da sitzen mir nämlich mein Partner, die Freunde oder die Diskussionsteilnehmer gegenüber. Da spüre ich die Emotionen und sehe sie im Gesicht. Die pulsierenden Venen auf der Stirn oder die wütenden Fäuste, die auf den Tisch hauen. Die gerunzelte Stirn oder das gelöste Lachen. Ich freue mich schon auf die nächste Tischrunde.

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